Der Moment war ziemlich peinlich: Während der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Sotschi öffnete sich einer der olympischen Ringe (in Schneeflockenform) nicht. Die Panne wurde im russischen Fernsehen nicht übertagen. Trotzdem wurde das «neue» Logo mit den vier Ringen und dem Stern überall bekannt - es wird etwa auch als T-Shirt-Aufdruck verkauft.

Nun hat es der russische Luxusimmobilien-Unternehmer Dmitry Medvedev auf das abgewandelte Logo abgesehen - er wittert das grosse Geschäft. Kürzlich gab er dem russischen Newsportal RBC bekannt, das Logo als Marke registrieren zu wollen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Genf sieht diesem Treiben gar nicht entspannt entgegen und hat schon mal angekündigt, sich Medvedevs Markenregistrierung entgegenzustellen.

(chb)