1. Home
  2. Unternehmen
  3. Ryanair steigt bei österreichischen Laudamotion ein

Luftfahrt
Ryanair steigt bei Laudamotion ein

Niki Lauda
Niki Lauda im Cockpit: Neu mit Ryanair.Quelle: Keystone

Der Billigflieger Ryanair will sich an der Airline des ehemaligen Rennfahrers Niki Lauda beteiligen.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Die neue Fluglinie Laudamotion des ehemaligen österreichischen Formel 1-Piloten Niki Lauda wird an die irische Ryanair verkauft. In einem ersten Schritt wird Ryanair 24,9 Prozent an der Laudamotion übernehmen.

Dies hat auch Konsequenzen für die Schweizer Passagiere: So war kürzlich bekannt geworden, dass Laudamotion in die Schweiz kommt: So sollen ab Zürich und Basel neun Feriendestinationen angeflogen werden. Ryanair-Chef Michael O'Leary sagte in einem Statement: «Laudamotion wird von der Partnerschaft zwishen Niki Lauda and Ryanair profitieren. Mit Zugang zur Ryanair-Flotte und den finanziellen Möglichkeiten wird Laudamotion nun schneller wachsen - und das in einem Markt, der von Lufthansa, Swiss und Austrian und ihren hohen Ticketpreisen dominiert wird.»

Niki Lauda für Strategie verantwortlich

Gibt es grünes Licht von der EU-Wettbewerbsbehörde dann sollen 75 Prozent an die Iren gehen, wie Ryanair und Laudamotion am Dienstag mitteilten. Die Dreiviertelmehrheit werde unter 50 Millionen Euro kosten, wobei Ryanair im ersten Jahr weitere 50 Millionen Euro Anschubkosten übernehme werde.

Ryanair unterstütze den Plan Laudamotion weiterzuentwickeln und auszubauen, heisst es in der Mitteilung weiter. Niki Lauda werde dem neu geschaffenen Board von Laudamotion vorstehen und in seiner neuen Position auch weiterhin für die Implementierung der Strategie - die Etablierung von Laudamotion als österreichische Low Fare Airline - verantwortlich sein.

Niki Lauda und Ryanair rechnen gemäss Mitteilung damit im dritten Jahr der Partnerschaft profitabel operieren zu können. Geplant sei ein Wachstum der bestehenden Airbus-Flotte auf 30 Flugzeuge.

(tim mit Material von sda)

Anzeige