Der angeschlagene Autohersteller Saab hat Gläubigerschutz beantragt. Wie das schwedische Unternehmen in Trollhättan nördlich von Göteborg mitteilte, sei ein entsprechender Antrag beim zuständigen Gericht Vänersborg eingereicht worden.

Angesichts der «begrenzten finanziellen Ressourcen» sei eine «freiwillige Rekonstruktion» die beste Lösung, hiess es. Im Stammwerk des schwedischen Unternehmens mit 3700 Beschäftigen sind seit April wegen Geldmangels so gut wie keine Autos mehr vom Band gelaufen.

Die letzte Woche fälligen Löhne und Gehälter für August konnten bisher nicht ausgezahlt werden. Saab hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 224 Millionen Euro eingefahren und nur 13'000 Autos abgesetzt.

(tno/laf/sda)