Im Tagesverlauf will Saab die Produktion wieder aufnehmen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Möglich wird dies durch eine Finanzspritze aus China.

Das chinesische Auto-Vertriebsunternehmen Pang Da hat laut Saab zunächst 30 Millionen Euro bereitgestellt. Pang Da hat Saab einen Auftrag für 1300 Neuwagen erteilt. Über eine weitere Kapitalspritze von 15 Millionen Euro wird "in den kommenden Wochen" entschieden, wie Saab-Sprecherin Gunilla Gustavs sagte.

Die niederländische Saab-Eigner Spyker Cars hatte vor knapp zwei Wochen bekannt gegeben, dass Pang Da für 65 Millionen Euro einen Anteil von 24 Prozent an dem Konzern erwerben werde. Damit könnte Saab doch noch vor dem Aus gerettet werden. Die Produktion stand seit Anfang April still, weil Zulieferer nicht mehr bezahlt werden konnten.

(cms/sda)

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