Der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain hat im ersten Quartal einen um 1,9 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro rückläufigen Umsatz erwirtschaftet. Zudem bekräftigte der Konzern in seiner Medienmitteilung seinen Willen zur Übernahme des Schweizer Baustoffproduzenten Sika.

Die Fortsetzung der Kontrollübernahme der Kontrolle bei Sika bleibe eine der «Prioritäten» der Saint-Gobain-Gruppe, heisst es in der Mitteilung des Konzerns. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Streit geht weiter

Mitte des Monates hatten die Sika-Führung, die sich gegen einen Verkauf stellt, und die verkaufswilligen Familienaktionäre ihren Streit an der Generalversammlung fortgeführt. Zwar kontrolliert die Schenker-Winkler-Holding (SWH) der Erben des Firmengründers mit 16 Prozent des Kapitals rund 53 Prozent der Stimmrechte. Allerdings wurde ihre Stimmkraft vom Verwaltungsrat zurückgebunden. Saint-Gobain hatte im Dezember 2014 angekündigt, das Aktienpaket der Sika-Gründerfamilie Burkard für 2,75 Milliarden Franken zu kaufen.

(sda/chb)