Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat sich für Krebsfälle bei Arbeitern seiner Halbleiter- und LCD-Bildschirm-Fabriken entschuldigt. Der Konzern sei nicht richtig mit «Gesundheitsrisiken» umgegangen, erklärte Samsungs Ko-Präsident Kim Ki Nam am Freitag.

«Wir entschuldigen uns aufrichtig bei den erkrankten Arbeitern und ihren Familien», erklärte Kim Ki Nam. Aktivsten zufolge erkrankten über die Jahre 240 Menschen wegen ihrer Arbeit in Samsung-Fabriken.

Viele Arbeiter starben

Rund 80 von ihnen starben. Der Skandal war 2007 publik geworden. Laut einer kürzlich bekanntgegebenen Vereinbarung wird Samsung Entschädigungen von umgerechnet bis zu 132'000 Franken pro Fall zahlen. Abgedeckt werden 16 Krebsarten und andere Krankheiten.

(sda/gku)