Patente von Samsung sorgen laut Medienberichten für Wirbel. Sie zeigen Pläne und Konzepte des südkoreanischen Konzerns für eine eigene Smartwatch. Demnach soll die Uhr über ein gebogenes Display verfügen, das sich um das Handgelenk schmiegt. Die Steuerung erfolgt gemäss den Skizzen über ein kleines Panel mit berührungsempfindlichen Tasten, ähnlich wie bei den Galaxy Android-Smartphones. Dies berichtet der englische «Telegraph» unter Berufung auf eine südkoreanische News-Seite.

Die Pläne lassen weiter darauf schliessen, dass mit der Uhr telefoniert und im Internet gesurft werden kann. Auch das Empfangen und Senden von E-Mails und das Speichern von Informationen sill möglich sein. Als Material kommen - nicht wirklich überraschend - Plastik und Metall zum Zuge.

Marken sind bereits geschützt

Das Unternehmen hat auch bereits verschieden Marken schützen lassen, so etwa «Samsung Gear» in Südkorea und «Samsung Galaxy Gear» für den US-Markt.

Samsungs-Vize-Chef Lee Young Hee bestätigte bereits im vergangenen März, dass der Konzern eine Smartwatch entwickeln würde. Ein konkretes Erscheinungsdatum gab er jedoch nicht bekannt.

Hoffnungsträger der Zukunft

Smartwatches gelten unter Experten als wichtige Gerätekategorie und Hoffnungsträger für einen neuen Zukunftsmarkt. Auf diesem könnte es allerdings schon bald ziemlich eng werden.

So gibt es bereits seit einiger Zeit von den kalifornischen Tech-Giganten Google und Apple reichlich Patent-Dokumente mit Hinweisen auf eine Smartwatch. Weiter hat der Software-Riese Microsoft bereits bestätigt, selber ebenfalls an einem eigenen Modell zu arbeiten. Und der japanische Unterhaltungskonzern Sony bewirbt bereits seine Smartwatch 2: Dieses Gadget soll noch im Verlauf des Jahres als Zusatzgerät für Sonys Xperia-Smartphones auf den Markt kommen. 

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