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Wandel
Samsung schickt neue Computer-Uhren ins Rennen

 

Auf dem rasant wachsenden Markt für mobile Technik schickt der südkoreanische Smartphone-Marktführer zwei neue Geräte ins Rennen. Neben E-Mails sollen die neuen Uhren auch Fitness-Funktionen haben.

Veröffentlicht am 23.02.2014

Samsung schickt zwei neue Computer-Uhren ins Rennen im schnell wachsenden Markt für vernetzte tragbare Technik. Der südkoreanische Smarpthone-Marktführer kündigte am Wochenende zum Mobile World Congress in Barcelona die Modelle Gear 2 und Gear 2 Neo an. Sie laufen nicht mehr mit dem Google -System Android, sondern der hauseigenen Betriebssoftware Tizen. Die beiden Uhren, die im April auf den Markt kommen, sollen mit diversen Samsung-Geräten kompatibel sein. Preise nannte das Unternehmen noch nicht.

Wie der im Herbst gestartete Erstling Galaxy Gear können Samsungs neue Daten-Uhren über eingegangene E-Mails und Kurznachrichten informieren und sind mit Sensoren für Fitness-Funktionen versehen. Der Chip wurde zu einer Version mit zwei Rechenkernen und 1 Gigahertz Taktfrequenz aufgerüstet. Die Kamera steckt jetzt direkt in der Uhr statt im Armband, beim Modell Neo verzichtete Samsung ganz auf sie.

Samsung arbeitet schon länger an dem Tizen-Betriebssystem, der Start erster Smartphones mit der Software hatte sich jedoch immer wieder verzögert. Eine Herausforderung für die Südkoreaner wird sein, eine breite Auswahl an Tizen-Apps bereitzustellen. Die neuen Uhren sollen zum Start unter anderem Anwendungen von BMW, CNN, dem Navi-Spezialisten Garmin sowie dem Kurzmitteilungs-Dienst Line bekommen, berichtete das Technologie-Blog "The Verge".

(sda/moh)

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