Der Ruf eines Unternehmens will gepflegt sein: Es steuert das Kaufverhalten der Kunden und fördert Verkaufszahlen. Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Reputation Institute gibt Aufschluss darüber, wer imagemässig global an der Spitze liegt. Dabei wurden die Firmen in verschiedenen Kategorien von Produkten und Dienstleistungen bis Innovation und Performance bewertet. 

Eine Premiere gelang dieses Jahr dem Schweizer Unternehmen Rolex: Ein Punktetotal von über 80 führte zur erstmals verliehenen Auszeichnung «Exzellent». Diese Leistung reichte dann auch für die Titelverteidigung als reputationsstärkste Firma weltweit. Mehr Informationen zu den topplatzierten Konzernen finden Sie in der Bildergalerie oben.

Pleite für IT- und Automobilbranche

Wie die Untersuchung in diesem Jahr zeigte, stieg die Reputation von Luxusmarken wie Rolex an. Gleichzeitig belegen Produzenten von Konsumgütern sieben der zehn Topplätze. Besser als alle anderen schnitt der dänische Spielzeugklassiker Lego ab.

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Abwärts ging es dagegen mit Unternehmen aus der Technikbranche. Apple etwa lag vor sechs Jahren noch auf Platz 1. Inzwischen ist der Gigant aus Silicon Valley bis auf Platz 20 abgerutscht. Die grösste Einbusse musste aber Samsung hinnehmen: Das südkoreanische Unternehmen verliert auf Grund des Galaxy-Note-7-Desasters und des Korruptionsskandals ganze 53 Plätze. Im diesjährigen Ranking ist der Smartphonehersteller nur noch auf Platz 70 zu finden. 

Zu den Verlierern gehört auch die Automobilbranche - wobei es regionale Unterschiede gibt. Während BMW auf dem globalen Ranking nur auf den 12. Platz (2016: Platz 4) geführt wird, geniesse die Bayerischen Motoren Werke in Lateinamerika nach Google den besten Ruf. Damit distanzierten die Bayern ihre schwäbischen Konkurrenten von Daimler: Der Konzern rutschte von Rang 5 weltweit im Jahr 2016 auf Rang 27 in diesem Jahr ab.