Die Rettung von Opel droht wesentlich teurer zu werden als bislang erwartet. Nach einer Schätzung der Ratingagentur Moody’s dürfte die Sanierung des Rüsselsheimer Autobauers rund 5,66 Mrd Euro kosten. Das geht aus einer Kurzstudie des Moody’s-Analysten und Vizepräsidenten der Agentur, Bruce Clark, hervor. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hatte zuletzt erklärt, er gehe von Restrukturierungskosten zwischen 5 und 6 Mrd Euro aus. Die Opel-Muttergesellschaft General Motors gibt die Kosten mit rund 3 Mrd Euro an. Nach Angaben der Ratingagentur Moody’s verfügt General Motors trotz der Milliardenspritze durch die US-Regierung nicht über ausreichend flüssige Mittel, um die Sanierung von Opel zu stemmen und gleichzeitig das eigene Geschäft voranzutreiben. Durch die Entscheidung, Opel zu behalten, befinde sich GM wieder in der gleichen Situation wie noch vor einigen Monaten - der Autoriese habe seine strategische Option behalten, müsse sich aber nun auf die Suche nach Geld begeben, um die Sanierung zu finanzieren.

Opel selbst soll laut Medienberichten derzeit über Bargeldreserven in Höhe von 1,75 Mrd Euro verfügen. Allerdings droht dem Autobauer zum Ende des Monats ein massiver Mittelabfluss. Zum einen muss die Brückenfinanzierung in Höhe von 1,5 Mrd Euro, die der deutsche Staat gewährt hatte, zurückgezahlt werden. Ausserdem bestehen die Arbeitnehmervertreter darauf, dass das Unternehmen zurückgehaltene Löhne nachzahlt.

Opel selbst soll laut Medienberichten derzeit über Bargeldreserven in Höhe von 1,75 Mrd Euro verfügen. Allerdings droht dem Autobauer zum Ende des Monats ein massiver Mittelabfluss. Zum einen muss die Brückenfinanzierung in Höhe von 1,5 Mrd Euro, die der deutsche Staat gewährt hatte, zurückgezahlt werden. Ausserdem bestehen die Arbeitnehmervertreter darauf, dass das Unternehmen zurückgehaltene Löhne nachzahlt.

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Opel selbst soll laut Medienberichten derzeit über Bargeldreserven in Höhe von 1,75 Mrd Euro verfügen. Allerdings droht dem Autobauer zum Ende des Monats ein massiver Mittelabfluss. Zum einen muss die Brückenfinanzierung in Höhe von 1,5 Mrd Euro, die der deutsche Staat gewährt hatte, zurückgezahlt werden. Ausserdem bestehen die Arbeitnehmervertreter darauf, dass das Unternehmen zurückgehaltene Löhne nachzahlt.