Das Pharmaunternehmen Santhera hat im ersten Halbjahr 2014 Fortschritte bei der Produktivität gemacht. So konnten sowohl der Gesamtaufwand als auch der Verlust reduziert werden, wie das Baselbieter Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Santhera erzielte einen Nettoumsatz von 0,83 Millionen Franken, gegenüber 1,13 Millionen in der Vorjahresperiode. Die Umsätze stammten hauptsächlich aus den ersten Verkäufen von Raxone - einem neuen Medikament gegen Muskelschwund.

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Aufwand reduziert

Auf betrieblicher Ebene wurde der Gesamtaufwand von 5,96 Millionen auf 3,86 Millionen Franken gesenkt. Entsprechend verkleinerte sich der operative Verlust von 4,80 Millionen auf 3,08 Millionen Franken. Der Nettoverlust sank von 3,23 Millionen auf 3,09 Millionen Franken.

Mit Blick auf die Finanzlage heisst es, der kürzlich erfolgte zusätzliche Kapitalzufluss reiche aus, um die geplanten klinischen und regulatorischen Programme fortzuführen und gegebenenfalls die notwendigen Vorbereitung für die Markteinführung von Raxone in Europa vorzubereiten.

Liquidität gewährleistet

Die liquiden Mittel wurden per Ende Juni mit 5,04 Millionen Franken ausgewiesen, nach ebenfalls 5,04 Millionen Ende 2013. Durch die Ausgabe von Aktien hat sich das Unternehmen Mitte August neue Mittel von brutto 13,4 Millionen Franken beschafft. Zusammen mit der Ausübung von Aktienoptionen erreichten die flüssigen Mittel per Ende August laut den Angaben 18,9 Millionen Franken.

(sda/lur)