Der definitive Verkauf der Bank Sarasin an die Safra-Bankengruppe verzögert sich offenbar um mehrere Monate.

Die Unternehmensleitung geht derzeit von einem Abschluss «voraussichtlich Mitte 2012» aus, wie die Zeitung «Der Sonntag» unter Berufung auf ein unternehmensinternes Mailing berichtet. Laut dem Bericht sei zuvor mit einem Abschluss per Ende März gerechnet worden.

Andere Gründe für die Verzögerung seien die Einschränkungen für den CEO Joachim Strähle gewesen, der aufgrund von Verfahren der US-Steuerbehörde seinen Pass abgeben musste, so der Bericht weiter.

Auch der Hauptaktionär der brasilianischen Bankengruppe, Joseph Safra, habe sich in den Verhandlungen als Bremsklotz erwiesen, schreibt das Blatt unter Berufung auf Kreise.

Zudem stünden noch die erforderlichen Bewilligungen der Finanzmarktaufsicht Finma aus. Die Wettbewerbsaufsicht Weko hatte bereits Ende Januar grünes Licht für den Kauf von Sarasin durch Safra gegeben.

(vst/awp)