In ihrem Kampf gegen eine drohende Insolvenz hat sich die skandinavische Fluggesellschaft SAS mit zwei norwegischen Gewerkschaften geeinigt. Die Frist für eine Vereinbarung mit sechs weiteren Gewerkschaften verschob das Unternehmen auf Montag.

Bei den Gesprächen geht es um Gehaltskürzungen sowie Änderungen bei Arbeitszeiten und Rentenverträgen. Der 1951 gegründeten Airline machen Billiganbieter wie Ryanair oder Norwegian schwer zu schaffen. Seit 2007 hat das Unternehmen keinen Jahresgewinn mehr erwirtschaftet.

Deshalb will sich SAS, die den Staaten Schweden, Dänemark und Norwegen gehört, nun von rund 6000 seiner rund 15'000 Beschäftigten trennen und einen drastischen Sparplan umsetzen. Zur Abwendung der Pleite sollen die verbleibenden Mitarbeiter auf 10 bis 15 Prozent ihres Einkommens sowie Pensionsansprüche verzichten und länger arbeiten.

(tke/aho/sda)