Die Zweifel an der «Rettung» des Formel-1-Rennstalls von Peter Sauber durch drei russische Organisationen wachsen. Geld ist der «Schweiz am Sonntag» zufolge bislang keines nach Hinwil ZH geflossen.

Unklar ist auch, was Sauber als Gegenleistung für den Russen-Deal erbringt – abgesehen davon, dass der 17-jährige Sohn eines der Sponsoren Sauber-Pilot werden soll. Die Wochenzeitung zitiert firmeninterne Zahlen, die auf eine dramatische Lage beim Schweizer Rennstall hinweisen.

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Szenarien bis zum Konkurs

In der Bilanz per 31. Dezember 2012 werden Schulden von 104,5 Millionen Franken ausgewiesen. Die Sauber-Finanzabteilung ist seit Monaten angewiesen, nur «überlebenswichtige Zahlungen auszulösen». Das Unternehmen arbeitet mit verschiedenen Szenarien: von neuen Partnerschaften über den Verkauf bis hin zu Konkursaufschub, Nachlassstundung und Konkurs.

(jev)