1. Home
  2. Unternehmen
  3. Sauter wächst und kämpft

Jahreszahlen
Sauter wächst und kämpft

Sauter: Erfolge in Europa. Sauter-controls.com

Die Basler Sauter-Gruppe hat das Jahr 2014 mit einem höheren Umsatz abgeschlossen. Der starke Franken drückt aber heftig - ein Standbein in Deutschland wird vorangetrieben.

Veröffentlicht am 26.05.2015

Die Sauter-Gruppe in Basel hat 2014 einen Umsatz von 406,6 Millionen Franken erzielt. Das entspricht einem Plus von 1,6 Prozent, wie das weltweit in der Gebäudeautomatisierung tätige Unternehmen mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Plus 2,7 Prozent.

Ertragszahlen gibt der Konzern mit rund 2300 Mitarbeitenden nicht bekannt. Das Stammwerk in Basel musste jedoch gemäss der Mitteilung einen Verlust verbuchen. Dagegen wurde auf Konzernstufe ein Gewinn erzielt, der aber wegen den roten Zahlen im Stammwerk tiefer ausfiel als im Vorjahr.

Sorgen in Russland und China

Die Geschäfte von Sauter entwickelten sich letztes Jahr regional sehr unterschiedlich. «Sehr gute Ergebnisse» wurden gemäss der Mitteilung in Deutschland, Österreich, Grossbritannien und in den Niederlanden erzielt. Auch in Südosteuropa und im fernen Osten konnte Sauter zulegen. Dagegen mussten in Russland, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten rückläufige Verkaufszahlen registriert werden.

Bei Sauter fallen früheren Angaben zufolge rund 90 Prozent des Umsatzes in Euro an. Der Euro-Wechselkurs belaste das Ergebnis weiterhin stark, heisst es dazu im Communiqué. Um die Abhängigkeit vom Franken zu verringern, hatte der Konzern schon im April den Aufbau eines Zweitstandorts in Deutschland angekündigt.

Wie viele der insgesamt 400 Stellen in Basel dadurch wegfallen, ist noch offen. Als weitere Massnahme gegen die Frankenstärke hat das Unternehmen zudem die Arbeitszeit erhöht und die Löhne gekürzt.

(sda/chb)

Anzeige