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Sesselwechsel
Saxo Bank mit neuem Chef und Teilverlagerung

Saxo Bank: Das Geldhaus kehrt der Schweiz teilweise den Rücken.  Keystone

Ende November trat das dreiköpfige Management der Saxo Bank Schweiz zurück. Nun ist die Lücke gefüllt. Gleichzeitig wird ein Teil des Schweiz-Geschäftes ausgelagert.

Veröffentlicht am 08.12.2014

Die Saxo Bank Schweiz erhält einen neuen Chef: Per 5. Januar übernimmt Antonio Ferrante die Führung, wie die Bank am Montag mitteilte. Seit dem Rücktritt des dreiköpfigen Managements leitete der bisherige Verwaltungsratspräsident Tobias Strässle die Bank ad interim. Konzernchef Soeren Mose, Betriebschef Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff waren Ende November zurückgetreten – wegen unterschiedlichen Meinungen zur Strategie der Gruppe, wie es damals vonseiten der Saxo Bank hiess.

Ferrante soll nun die Wachstumsstrategie seiner Vorgänger weiterverfolgen. Die Saxo Bank Schweiz ist ab 2007 auf der Westschweizer Onlinebank Synthesis aufgebaut worden, die damals von der dänischen Investmentbank Saxo übernommen worden war.

Der neue CEO verfügt über mehr als 25 Jahren Bankerfahrung in der Schweiz, wie es in der Medienmitteilung heisst. Zuletzt arbeitete er bei der Credit Suisse, davor bei der UBS und Citigroup.

Institutionelles Geschäft wird abgezogen

Zusammen mit dem Sesselwechsel an der Spitze gab das Unternehmen auch bekannt, dass es einen Teil des institutionellen Geschäftes aus der Schweiz abziehen wird.

Neu würden internationale Kunden wie Grossbanken oder Broker von London oder vom Hauptsitz in Kopenhagen aus betreut. Das Geschäft mit lokalen Kunden bleibe in der Schweiz. Neben dem institutionellen Geschäft betreut die Bank auch Privatkunden.

(sda/ise/dbe)

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