Die Massnahme soll die Abhängigkeit des hochverschuldeten Konzerns von externen Geldgebern verringern. Ein Teil des Erlöses wird zur Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten verwendet. Im Vorfeld der Abstimmung kam es zu keinen Wortmeldungen. Das Aktienkapital wird um insgesamt 438,2 Millionen Franken erhöht.

Mit der Annahme dieser Vorlage konnten sich die Erben der Gründerfamilie mit Viktor Vekselberg im Rücken definitiv durchsetzen. Die Grössenordnung der Kapitalerhöhung war in den letzten Monaten Gegenstand eines Machtkampfes zwischen der Gruppe um die Erben und den Aktionären, die sich hinter den bisherigen Verwaltungsrat stellten.

(sda/tke)