Der Verwaltungsrat des Stahlherstellers Schmolz+Bickenbach (S+B) hat vor der ausserordentlichen Generalversammlung die definitiven Ausgabebedingungen der vorgeschlagenen Kapitalerhöhung bekannt gegeben.

Geplant ist, dass das Aktienkapital mit einem Nennwert von aktuell rund 413,44 Millionen Franken auf 59,06 Millionen Franken herabgesetzt wird. Dies solle durch Reduktion des Nennwerts von derzeit 3,50 Franken auf neu 0,50 Franken aller 118'125'000 Namenaktien erfolgen, wie das Unternehmen mitteilte.

Gleichzeitig werden 826'875'000 neue Namenaktien mit einem Nennwert von je 0,50 Franken und einem Bezugspreis von 0,53 Franken ausgegeben, womit das Aktienkapital auf 472,50 Millionen Franken erhöht wird.

Die S+B KG und die Venetos Holding, eine Renova-Tochter, die von Viktor Vekselberg kontrolliert wird, haben sich gemäss Mitteilung verpflichtet, die ihnen im Rahmen der Kapitalerhöhung zugeteilten Bezugsrechte im Umfang ihrer gegenwärtigen Beteiligung von insgesamt 40,68 Prozent vollumfänglich auszuüben.

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Am 1. Oktober 2013, vor Handelsbeginn an der SIX Swiss Exchange, werden den Aktionären für jede am 30. September 2013 nach Börsenschluss gehaltene Namenaktie der S+B AG sieben Bezugsrechte zugeteilt. Vom 1. bis zum 7. Oktober werden die Bezugsrechte handelbar sein und können bis zum 8. Oktober ausgeübt werden. Der erste Handelstag ist der 9. Oktober.

(sda/chb/aho)