Die Führungsriege des Stahlkochers Schmolz + Bickenbach kann in der Auseinandersetzung mit seinen Grossaktionären einen kleinen Erfolg erringen: Der weltweit führende Aktionärs- und Stimmrechts-Berater Institutional Shareholder Services (ISS) unterstützt sämtliche Generalversammlungs-Anträge des Verwaltungsrats und lehnt alle Anträge der Gründeraktionäre ab.

Wie die Gesellschaft mitteilt, unterstützt ISS am 28. Juni 2013 namentlich auch die vorgeschlagene Kapitalerhöhung um 330 Millionen Franken zur Stärkung der Kapitalbasis.

Den Antrag der Gründeraktionäre und des russischen Investors Viktor Vekselberg auf eine Erhöhung des Kapitals um 434 Millionen lehne ISS ab - mit Verweis auf die höhere Verwässerung, bisher nicht erfüllte Bedingungen sowie mit fehlenden Details zu den Überlegungen einer derart hohen Kapitalerhöhung.

ISS unterstütze auch vollständig die Anträge des Verwaltungsrats im Zusammenhang mit den vorgeschlagenen Neu- und Wiederwahlen für den Verwaltungsrat.

Hingegen lehne ISS die Abwahl des im Amt stehenden Mitgliedes des VR, Marc Feiler, ab und stelle sich gleichzeitig gegen die Wahl des von der Schmolz+Bickenbach Beteiligungs GmbH vorgeschlagenen Geschäftsführers der Gesellschaft der Gründeraktionäre, Oliver Thum.

(tno/awp)