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Massnahme
SBB-Arbeitsgruppen sollen Zuggedränge entflechten

Pendler am Bahnhof Zürich: SBB will Gedränge in Zügen entflechten. Keystone

Die bundesnahen Betriebe SBB, Post, Swisscom und SRG halten ihre Mitarbeitenden an, zu Spitzenzeiten radikal weniger Zug zu fahren. Daneben soll das Home Office gefördert werden.

Von Urs Zurlinden
am 26.11.2014

SBB, Post, Swisscom und SRG wollen Mitarbeiter-Fahrten zu Spitzenzeiten in den Pendlerzügen radikal reduzieren. Die SBB hat gemäss «Handelszeitung» zwei Arbeitsgruppen angeschoben, um das Gedränge in den Zügen zu entflechten. Eine erste Arbeitsgruppe aus den bundesnahen Betrieben SBB, Post, Swisscom und SRG soll die eigenen Mitarbeiter zum Bahnfahren ausserhalb der Stosszeiten motivieren.

Die vier Unternehmen mit insgesamt 120 000 Mitarbeitenden verleiten mit ihren diversen Schweizer Standorten zum Pendeln zur heiklen Fahrzeit. SBB-Sprecherin Lea Meyer bestätigt, entsprechende Gespräch seien angelaufen; mit Ergebnissen sei nicht vor Frühling 2015 zu rechnen.

Fernzüge sind zu Hauptverkehrszeiten zu meiden

Ein zweites Team unter Federführung der SBB will das Arbeiten zuhause fördern. Initiiert wurde diese Gruppe durch den Home Office Day im Frühsommer dieses Jahres. Der Home Office Day ist ein von SBB, Swisscom, Microsoft und vom Büroausstatter Witzig getragener Event zur Förderung flexibler Arbeitsformen.

In den überfüllten Pendlerzügen auf dem S-Bahnnetz von Zürich oder auf der Linie Zürich-Olten-Zürich haben bis zu 25 Prozent der Passagiere ein Mitarbeiter-GA der SBB. SBB-Chef Andreas Meyer hat bereits im März am SBB-Kaderrapport in Montreux die betriebsinterne Weisung durchgegeben, Fernverkehrszüge zu den Hauptverkehrszeiten wenn immer möglich zu meiden.

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