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Transport
SBB bauen «grüne Klasse» aus

SBB-CEO Andreas Meyer bei der Einführung von Green Class 2017
SBB-CEO Andreas Meyer bei der Einführung von Green Class 2017.Quelle: Keystone .

Die SBB bauen ihr «Green Class»-Projekt aus. Die Kombination aus GA, E-Auto, Carsharing und Leihvelo soll es in zwei Klassen geben.

Veröffentlicht am 13.04.2018

Die SBB bauen ihr «Green Class»-Angebot aus und begründen dies mit dem Erfolg ihres 2017 gestarteten Pilotprojektes. Neu gibt es die Kombination von Generalabonnement (GA), E-Auto, Parkplatz am Bahnhof, Carsharing und Leihvelo in zwei Klassen.

Die SBB hatten von Februar 2017 bis Februar 2018 ein Pilotprojekt «SBB Green Class E-Car» und von September 2017 bis September 2018 ein Projekt «SBB Green Class E-Bike» angeboten.

Vor allem die Variante mit Elektroauto sei ein Bedürfnis der Kunden, schrieben die SBB am Freitag. 70 Prozent der 140 Pilotprojekt-Kunden hätten ihre Abonnemente verlängert. Die Kunden im Pilotprojekt hätten im Mittel 1,5 Tonnen CO2 im Jahr eingespart, rund 20 Prozent ihrer gesamten durch Mobilität verursachten Emissionen.

Die SBB bieten «Green Class» in Kombination mit dem 1.-Klass- und dem 2.-Klass-GA an, als Premium- respektive als Comfort-Version. Ziel des Projekts ist nachhaltige Mobilität von Tür zu Tür.

1310 Franken im Monat

«Premium», das unter anderem die Nutzung eines Neuwagens und Gutscheine für Taxifahrten einschliesst, kostet laut SBB-Webseite - beim Abschluss für ein Jahr - 1310 Franken im Monat und «Comfort» 1040 Franken im Monat. Wird das Abonnement für zwei oder drei Jahre abgeschlossen, ist der Monatsbeitrag etwas tiefer.

Von den Mobilitätskombi-Abonnements will die SBB «mehrere hundert» ausgeben, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Grund sei die beschränkte Zahl von Elektroautos und Parkplätzen an den Bahnhöfen. Auf der Webseite der SBB können sich Interessierte bewerben.

Ihre Eingaben werden nach forschungsrelevanten Kriterien beurteilt wie Verteilung auf die verschiedenen Mobilitätskombi-Angebote, Alter, Wohnort, Geschlecht, Haushaltsgrösse. Ausserdem müssen die Interessierten einen gültigen Führerausweis und den Wohnsitz in der Schweiz haben.

(sda/tdr)

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