Die SBB eröffnen im Hauptbahnhof Bern erstmals einen Wartsaal mit Kaffeebar. Reisende sollen so mit Kaffee und Snacks die Zeit bis zur Abfahrt ihres Zugs überbrücken können. Trotz Bar wird es im Saal keine Konsumationspflicht geben.

Auf die Idee mit der integrierten Kaffeebar kamen SBB-Manager laut Mediensprecher Christian Ginsig auf einer Auslandreise im Fernen Osten. Beim Studium der dortigen Bahninfrastruktur sei erkannt worden, dass in Japan solche Angebote gut ankämen. In Bern teste die SBB nun einmal diese Kombination.

«Wenn das in Bern auch gut ankommt, können wir uns vorstellen, weitere bediente Wartsäle zu installieren», sagte Ginsig weiter auf Anfrage zu einer Mitteilung des Unternehmens.

Betrieben wird die Kaffeebar im SBB-Wartsaal von der SBB-Tochter Elvetino, also von jenem Unternehmen, das die Speisewagen und Minibars in Schweizer Zügen bewirtschaftet. Eingerichtet worden ist der Saal im Untergeschoss des Berner Hauptbahnhofs unweit des bisherigen Wartsaals.

Letzterer wird nun zu einer Filiale der US-amerikanischen Kaffeehauskette Starbucks umgebaut.

(rcv/tno/sda)