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Sorgen
SBB: Frankenstärke belastet um gut 100 Millionen

Auch die SBB bekommen die Frankenstärke zu spüren. Laut Chef Andreas Meyer wird das Ergebnis stark schrumpfen. Besonders hart soll es die Cargo-Sparte treffen.

Veröffentlicht am 08.11.2015

Nicht nur die Exportindustrie und der Tourismus leiden unter der Frankenstärke, sondern auch die Bundesbahnen. «Der starke Franken wird uns um etwa 100 Millionen Franken ergebniswirksam belasten», sagt SBB-Chef Andreas Meyer im Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag».

Das Sorgenkind der Bahn ist der Güterverkehr. Nachdem die Cargo-Sparte in den letzten beiden Jahren erstmals seit langem schwarze Zahlen geschrieben hat, ist sie nun wieder defizitär: Mit 30 Millionen Franken Verlust rechnet Meyer dieses Jahr.

Noch mehr Stellen auf der Kippe

Er verteidigt das Sparprogramm, das die Bahn diese Woche angekündigt hat und das mindestens 900 Stellen kostet. Recherchen der Zeitung «Schweiz am Sonntag», wonach in Wahrheit statt 900 Stellen rund 3000 Stellen eingespart werden solle, wollte Meyer nicht kommentieren: «Hören Sie auf mit Spekulieren», sagte er dazu nur.

(sda/dbe)

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