Die SBB hat nach dem Zugsunfall in Granges-près-Marnand VD vom Montagabend die Bilanz nach unten korrigiert. Neben dem verstorbenen Lokführer spricht die SBB nun von 26 Verletzten. Sie zeigten sich bestürzt über den Unfall und drückte der Familie des Opfers ihr Beileid aus.

Noch am Montagabend war die Zahl der Verletzten von der Polizei auf 35 beziffert worden. Bei den 26 Verletzten handelte es sich um Personen, die von der Rega oder Ambulanzen ins Spital gebracht wurden, wie die Kantonspolizei Waadt am Dienstag festhielt.

Keiner der Verletzten schwebe in Lebensgefahr. Sie wurden in die Spitäler von Payerne, Yverdon, Montreux, Freiburg sowie das Universitätsspital CHUV in Lausanne gebracht. Ein Dutzend leicht verletzter Personen wurden vor Ort verarztet. Mehrere standen unter Schock. Sie erhielten vor Ort psychologische Unterstützung. 

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Gründe noch ungeklärt

Zum Unfall kam es Ausgangs des Bahnhofes von Granges-près-Marnand in Richtung Lausanne. Zwei Regionalzüge der SBB stiessen aus noch ungeklärten Gründen frontal zusammen.

Die Bahnlinie zwischen Payerne und Moudon bleibt wegen der Aufräumarbeiten bis auf weiteres geschlossen. Es verkehren Ersatzbusse. Die SBB rät Reisenden von Payerne nach Lausanne, via Yverdon zu verkehren. 

(rcv/aho/sda)