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Unfall
SBB: Zugverkehr in Romandie massiv gestört

Bahnhof von Lausanne: Der Zuverkehr ist massiv gestört in der Westschweiz. Keystone

Nach einem Güterzugunfall ist der Bahnverkehr in der Schweiz erheblich gestört. Es gibt zahlreiche Ausfälle, vor allem in der Romandie. Die SBB kann Anschlussverbindungen nicht gewährleisten.

Veröffentlicht am 25.04.2015

Der Güterzugunfall in Daillens VD hat weitreichende Folgen für den Zugverkehr in der Romandie. Die Linien Lausanne – Yverdon und Lausanne – Vallorbe dürften voraussichtlich für mehrere Tage unterbrochen sein, wie die SBB mitteilten.

Die internationalen Züge TGV Paris-Gare de Lyon - Lausanne fielen zwischen Frasne und Lausanne aus. Reisende wurden über Genf umgeleitet.

Auch Basel und St. Gallen betroffen

Die Fernverkehrszüge Basel/St. Gallen - Biel - Lausanne oder nach Genf fielen zwischen Yverdon und Lausanne aus. Die Reisenden wurden über Bern umgeleitet. Reisende von Neuenburg nach Lausanne oder Genf wurden über Bern - Freiburg gelenkt.

Die S-Bahn-Züge S2 Vallorbe - Lausanne - Palézieuz fielen zwischen Vallorbe und Cossonay-Penthalaz aus. Zwischen den beiden Orten wurde ein Bahnersatzbus eingesetzt. Zudem verkehrten Shuttlezüge zwischen Lausanne und Cossonay und umgekehrt. Die S-Bahn-Züge Yverdon - Lausanne - Villeneuve fielen zwischen Chavornay und Cossonay-Penthalaz aus. Auch dort wurden Ersatzbusse eingesetzt.

SBB: Anschlüsse an Bus und Bahn nicht gewährleistet

Die SBB wies darauf hin, dass die Anschlüsse an Bus und Bahn nicht gewährleistet sind. Sie rief die Fahrgäste auf, mehr Reisezeit einzuberechnen. An den Bahnhöfen der Region wurden Kundenlenker eingesetzt. Auskünfte über die aktuelle Verkehrssituation waren auch über www.166.ch abrufbar.

(sda/moh)

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