Die Schaffhauser Kantonalbank weist in ihrem Jahresabschluss 2016 einen Gewinn von 39,1 Millionen Franken aus. Ihre Bilanzsumme beläuft sich auf 7,06 Milliarden Franken. Zugelegt hat die Bank vor allem im Kredit- und Hypothekengeschäft.

Ein Plus von 326 Millionen Franken bei den Kundenkrediten und ein Plus von 361 Millionen Franken bei den Hypothekarforderungen belegen das, was die Schaffhauser Kantonalbank in ihrer Medienmitteilung vom Dienstag «rege Nachfrage» nennt. Ausserdem verzeichnete sie 2016 einen Anstieg der Kundengelder um rund sieben Prozent oder 303 Millionen Franken.

Zweithöchstes Ergebnis seit Bestehen der Bank

«Dank einer anhaltend regen Nachfrage kann die Bank ihre Geschäftsvolumina 2016 nochmals ausbauen», teilte die Bank mit. Weil die Geschäfte gut liefen, nahm der Jahresgewinn – ohne Sonderfaktoren – um 4,2 Prozent zu. Die 39,1 Millionen Franken Jahresgewinn sind laut Schaffhauser Kantonalbank das zweithöchste Ergebnis seit Bestehen der Bank. Der Kanton erhält eine Ausschüttung von 26,9 Millionen Franken.

Der Personalaufwand der Kantonalbank wird kleiner. Trotz eines leicht höheren Personalbestandes lag der Aufwand 2016 um rund ein Prozent tiefer. Das Kosten-Ertragsverhältnis, das den Geschäftsaufwand in Relation zum Betriebsertrag setzt, liegt bei 46,4 Prozent. Das gilt nach Angaben der Bank als sehr guter Wert. Aktuell investiert die Kantonalbank: Sie erweitert den Online-Service und baut den Hauptsitz sowie die Herrenstube um.

(sda/ise)