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Probleme
Schaffner verlagert einzelne Stellen ins Ausland

Elektrohersteller Schaffner will die Personalkosten in der Schweiz reduzieren. Dazu sollen einzelne Stellen von der Schweiz ins Ausland verlegt werden. Der Konzern rechnet mit einer sinkenden Marge.

Veröffentlicht am 05.03.2015

Der Elektronikkomponenten-Hersteller Schaffner will die Personalkosten am Standort Schweiz reduzieren. Einzelne Stellen sollen deshalb ins Ausland verlagert werden. Von den Massnahmen betroffen seien fünf bis sechs Personen, sagte Mediensprecher Walter Lutz der Nachrichtenagentur sda.

Bei einzelnen dieser Personen könnte es zu Entlassungen kommen, erklärte Lutz am Donnerstag. Bei anderen werde das Pensum reduziert oder es komme zu Frühpensionierungen. Die Löhne blieben aber unverändert, ebenso die Arbeitszeit. Die Schaffner-Angestellten in der Schweiz arbeiten in Luterbach SO, dem einzigen Standort des Unternehmens in der Schweiz.

Alle Produktionsanlagen sind schon im Ausland

Produziert wird jedoch bereits heute ausschliesslich im Ausland. Die Produktionsanlagen befinden sich in China, Thailand, den USA, in Deutschland und Ungarn. Die Angestellten in der Schweiz arbeiten im Marketing und Verkauf, in der Applikationsentwicklung oder in der Forschung und Entwicklung. Bei letzteren komme es sicher nicht zu einem Abbau, sagte Lutz.

Schaffner begründet die Massnahmen in einem Communiqué vom Donnerstag mit dem Ende des Euro-Mindestkurses aber auch mit anderen Problemen. Die Aufhebung des Mindestkurses werde die Marge sinken lassen, heisst es. Konkret rechnet das Unternehmen mit einer Belastung von einem Prozentpunkt auf die Betriebsgewinn-(EBIT)-Marge.

Probleme auch wegen Russland

Gleichzeitig verzeichnet Schaffners Bereich EMC, der vor allem Komponenten für Solaranlagen herstellt, einen deutlichen Auftragsrückgang in China. Auch habe ein wichtiger europäischer Kunde die Abnahme von Komponenten der Sparte Power Magnetics für die Bahntechnik in Russland weitgehend reduziert, schreibt das Unternehmen.
 

(sda/gku)

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