Die Elektronikgruppe Carlo Gavazzi hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2016/17 (per 30.09.) den Auftragseingang um 4,1 Prozent auf 67,8 Millionen Franken und den Umsatz um 2,3 Prozent auf 66,2 Millionen gesteigert. In Lokalwährungen zogen der Bestellungseingang um 2,5 Prozent und der Umsatz um 0,7 Prozent an. Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) lag bei 1,03, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Das erste Halbjahr sei geprägt gewesen von operativen Fortschritten ausserhalb Europas, Währungseffekten sowie einmaligen Erträgen aus einem Schiedsverfahren.

Betriebsgewinn steigt um gut einen Viertel

Der EBIT verbesserte sich um gut einen Viertel auf 7,9 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 210 Basispunkte auf 11,9 Prozent. Der Reingewinn kletterte gar um knapp 66 Prozent auf 6,3 Millionen nach oben. Diese Steigerung beruhe insbesondere auf dem positiven Ausgang eines Schiedsverfahrens, aus dem nichtbetriebliche, einmalige Nettoeinnahmen in Höhe von 2,3 Millionen resultierten, was bereits im September kommuniziert wurde. Zur Gewinnsteigerung haben aber auch Währungsdifferenzen von 0,9 Millionen geführt. Letztere seien in erster Linie auf die Stärkung des US-Dollars gegenüber dem Euro zurückzuführen, was zu einem Währungsgewinn von 0,1 Millionen geführt habe, dies nach einem Verlust in von 0,8 Millionen im Vorjahr.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz nicht ganz erreicht, mit dem EBIT dagegen klar übertroffen. Zwei Schätzungen für den Umsatz lagen im Bereich von 67 Millionen Franken, für den EBIT bei 6,8 Millionen und 7,6 Millionen und für den Reingewinn bei 4,8 Millionen und 6,9 Millionen Franken.

Unsichere Wirtschaftsaussichten

Zum Ausblick heisst es, dass der globale Wirtschaftsausblick unsicher bleibe, was sich auf generellen Marktbedingungen auswirke. Das Unternehmen sieht jedoch «interessante Wachstumschancen in wichtigen Märkten, insbesondere ausserhalb Europas».

(awp/mbü)

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