Die Modekette Schild hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 0,7 Prozent auf 187,2 Millionen Franken gesteigert. Gemäss eigenen Angaben hielt sich das Unternehmen damit deutlich besser als der Rest der Branche, der im Lauf des Jahres durchschnittlich über 4 Prozent an Umsatz einbüsste.

Das Geschäftsjahr 2011 sei von zwei Gesichtern geprägt gewesen, hiess es im Communiqué. So sei die erste Jahreshälfte mit deutlich über dem Vorjahr liegenden Umsatzzahlen noch äusserst erfolgreich gewesen. Im Herbst hätten der Einkaufstourismus, der Preisdruck und das anhaltend schöne Wetter aber auf den Geschäftsverlauf gedrückt.

Das wirkte sich auch auf den Cashflow der Modekette mit 33 Modehäusern und 18 Markenläden aus: Mit 13,8 Millionen Franken lag er 2011 rund 30 Prozent unter jenem des Vorjahres. Als Ursache für den Rückgang des operativen Ergebnisses nennt Schild im Weiteren auch den Umbau und die damit verbundene temporäre Schliessung von drei wichtigen Schild-Filialen im Grossraum Zürich, darunter jene an der Bahnhofstrasse.

(vst/tno/sda)

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