Die beiden neuen globalen Unternehmensbereiche von Schindler heissen New Installations und Supply Chain sowie Service Business. Deren Verantwortliche sollen eng mit den Konzernleitungsmitgliedern der Regionen zusammenarbeiten, um die Unternehmensziele für Wachstum und mehr Profitabilität zu erreichen, wie Schindler am Freitag mitteilte.

Für den Bereich New Installations and Supply Chain wird Oswald Schmid verantwortlich sein, bisheriger Leiter der Region Europa-Nord. Diese wird neu vom aktuellen Chef der Region Deutschland, Paolo Compagna, geführt. Der Bereich Service Business wird von Christian Schulz übernommen, welcher derzeit noch Geschäftsführer der Schindler-Tochter Haushahn in Deutschland ist.

Einer wird pensioniert, einer geht

Der bisher für die Konzernregion Nord-, Mittel- und Südamerika verantwortliche Jakob Züger werde sich wie geplant per Ende 2014 pensionieren lassen. Seine Aufgaben übernimmt ab Januar Silvio Napoli zusätzlich. Ebenfalls scheidet Didier Gaudoux aus der Konzernleitung aus. Er war verantwortlich für die Region Europa-Süd und wird durch Carlos Guembe ersetzt, den aktuellen Chef von Schindler Iberia.

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Das Industrieunternehmen aus Ebikon LU steigerte dank starken Verkaufszahlen in Asien in den ersten neun Monaten des Jahres sowohl den Umsatz wie den Bestellungseingang. Der Betriebsgewinn jedoch fiel nur dank Sondereffekten höher aus.

Ein weiteres Übergangsjahr

Der Finanzchef des Unternehmens erklärte im Oktober, dass 2015 für Schindler ein weiteres Übergangsjahr werde. Erst 2016 würden sich die Massnahmen zu Effizienzsteigerungen auswirken. Schindler erwartet nach wie vor ein Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent in Lokalwährungen.

(sda/se)