Der Ebikoner Lifthersteller muss erneut einen hohen zweistelligen Millionenbetrag auf eine Investition in Südkorea abschreiben. Grund ist eine Kapitalerhöhung. Der Lifthersteller Hyundai Elevator, an dem Schindler zu 30,9 Prozent beteiligt ist, hatte Ende November eine Erhöhung des Kapitals um umgerechnet rund 184 Millionen Franken angekündigt. Weil diese den Wert der Aktien sinken liess, schreibt der Luzerner Konzern nun 64 Millionen Franken ab, wie er am Donnerstagabend mitteilte.

Die Abschreibung wird im vierten Quartal 2013 verbucht. «Sollte sich der Börsenkurs von Hyundai Elevator weiter deutlich abschwächen, werden erneute Wertberichtigungen notwendig sein; möglicherweise vor Jahresende.»
Schindler habe keine Möglichkeit gehabt, auf die Entscheidungsfindung Einfluss zu nehmen, schrieb das Unternehmen. Gleichzeitig kündigte es an, die Durchführung der Kapitalerhöhung, die im ersten Quartal 2014 erfolgen soll, rechtlich zu bekämpfen.

Bereits im Juni hatte Schindler wegen einer ersten Kapitalerhöhung 155 Millionen Franken auf seine Beteiligung in Südkorea abschreiben müssen und infolgedessen einen Gewinneinbruch im ersten Halbjahr erlitten.

(sda/moh)