Der Konzerngewinn des Luzerner Lift- und Rolltreppenmeldung Schindler ist in den ersten drei Monaten des Jahres um 16,2 Prozent auf 208 Millionen Franken geklettert. Auch der Umsatz stieg an und das Unternehmen holte mehr Aufträge ein.

Der Umsatz betrug 2,473 Milliarden Franken, das sind 9,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, wie Schindler am Donnerstag mitteilte.

Dazu beigetragen habe die erstmalige Anwendung des Rechnungslegungsstandard IFRS und zwar mit 2,5 Prozent. Schindler geht laut Mitteilung aber davon aus, dass dieser Effekt für das Gesamtjahr unwesentlich sein werde.

In Asien höheres Wachstum

Der Auftragseingang stieg im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahresquartal um 8,2 Prozent auf 2,822 Milliarden Franken. Dabei legten sämtliche Geschäftsfelder zu: Das höchste Wachstum erzielte die Region Asien-Pazifik, gefolgt von Amerika und der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika.

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Nach den ersten drei Monaten resultierte demnach ein Betriebsergebnis (EBIT) von 281 Millionen Franken, was ein Plus von 8,1 Prozent bedeutet.

Der Konzerngewinn nahm um 16,2 Prozent auf 208 Millionen Franken zu, in der Vorjahresperiode erreichte dieser noch 179 Millionen Franken. Damals sei er durch einen vorläufigen Bewertungsverlust in der Höhe von 16 Millionen Franken auf der Umtauschanleihe der Schindler-Tochter Also belastet gewesen, wie das Unternehmen schreibt.

Für 2018 erwartet Schindler - abgesehen von unvorhersehbaren Ereignissen - unverändert einen Umsatzzunahme zwischen 3 und 5 Prozent.

(sda/tdr/mbü)