Schindler hat im Jahr 2011 einen Gewinn von 611 Millionen Franken erzielt. Das sind rund 100 Millionen weniger als im Vorjahr. Darin schlugen sich aber Restrukturierungskosten nach Steuern von 98 Millionen Franken nieder.

Der Umsatz des Lift- und Rolltreppenbauers in Franken sank um 4,1 Prozent auf 7,9 Milliarden Franken. Wie Schindler am Morgen mitteilte, ist dieser Leistungsausweis in einem schwierigen Umfeld mit schwächelnden Märkten und dem starken Franken erfreulich.

Optimistisch für 2012

Der Auftragseingang stieg in Lokalwährungen um 4,8 Prozent, der Umsatz um 6,9 Prozent. In Franken umgerechnet zeigten aber beide Kennzahlen einen Rückgang - die Aufträge um sechs, der Umsatz um 4,1 Prozent.

Trotz der schwierigen Einschätzung der globalen Wirtschaftsentwicklung ist Schindler überzeugt, dass der Konzern 2012 einen höheren Gewinn erwirtschaften kann - solange nicht unvorhergesehene Ereignisse die Bilanz verhageln. Die eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen sollten bereits in den nächsten Quartalen Früchte tragen.

(tno/muv/sda)