Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Quartal 2015 mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 2,14 Milliarden Franken. Ohne Wechselkurseffekte hätte sogar ein Plus von 7 Prozent resultiert, wie der Konzern am Dienstag mitteilt. Der Bestellungseingang stagnierte bei 2,44 Milliarden Franken, in Lokalwährungen betrug die Zunahme 2,2 Prozent. Laut der Mitteilung konnten im «starken» Vorjahreszeitraum mehr Grossprojekte an Land gezogen werden.

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Das operative Ergebnis (Ebit) entwickelte sich deutlich besser als der dem Umsatz. Er nahm um 8,3 Prozent auf 222 Millionen zu, und die entsprechende Marge stieg auf 10,4 Prozent von 10,0 Prozent. Beim Konzerngewinn verbesserte sich Schindler um 5,0 Prozent auf 168 Millionen Franken.

Keine Gewinnprognose für 2015

Damit hat Schindler die Erwartungen der Analysten beim Umsatz erfüllt, beim Auftragseingang verfehlt und beim Ebit und Reingewinn leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,14 Milliarden Franken und für den Bestellungseingang bei 2,53 Milliarden Franken. Der Ebit wurde auf 216 Millionen Franken und der Reingewinn auf 166 Millionen Franken geschätzt.

Für das ganze laufende Jahr erwartet Schindler gemäss der Mitteilung nach wie vor ein Umsatzwachstum von 7 Prozent bis 9 Prozent in Lokalwährungen. Aufgrund der jüngsten Erholung des US-Dollars werde der negative Umrechnungseffekt dabei geringer ausfallen als die zu Beginn des Jahres geschätzten 10 Prozent, heisst es weiter. Eine Prognose für den Konzerngewinn 2015 will das Unternehmen erst mit der Publikation der Halbjahreszahlen abgeben.

(awp/gku)