Der Liftbauer Schindler hat im vergangenen Jahr einen Konzerngewinn von 730 Millionen Franken erwirtschaftet - 21,5 Prozent mehr als 2011. Der Auftragseingang stieg um 8,7 Prozent, der Umsatz um 5,1 Prozent. 2013 soll es dank voller Auftragsbücher weiter aufwärtsgehen.

In Lokalwährungen stiegen der Auftragseingang bei Schindler im 2012 um 8,5 und der Umsatz um 5,0 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Trotz unterschiedlicher Entwicklung der Märkte sei es 2012 gelungen, zu wachsen. Im Aufzugs- und Fahrtreppengeschäft weist Schindler ein Betriebsergebnis von 1,029 Milliarden Franken aus, was einer EBIT-Marge von 12,5 Prozent entspricht.

Bei unsicheren gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen will Schindler 2013 weiter wachsen. Das Unternehmen zählt dabei auf seinen starken Auftragsbestand. Es erwartet für das laufende Jahr eine Umsatzsteigerung von 6 Prozent in Lokalwährungen und einen Konzerngewinn im Rahmen von 740 bis 790 Millionen Franken.

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Schindler erwartet im Bausektor das stärkste Wachstum in Asien. Auch in Nord-, Mittel- und Südamerika dürfte sich das Wachstum fortsetzen. In Nordeuropa rechnet der Liftbauer mit einem leichten Wachstum, während er in Südeuropa mit einer Stabilisierung auf tiefem Niveau rechnet.

(muv/tke/sda)