Schlatter, Anlagenbauer für die Bereiche Widerstandsschweissen und Drahtweben, hat im ersten Semester einen Rückgang des Umsatzes um 10 Prozent auf 44,8 Millionen Franken verzeichnet. Der Bestellungseingang zog dagegen um 18 Prozent auf 61,0 Millionen an. Der Auftragsbestand per Ende Juni lag bei 43,4 Millionen und damit 60 Prozent über dem Stand von Ende 2013, wie das Unternehmen mitteilt.

Der tiefe Auftragsbestand zu Jahresbeginn habe zu einer fehlenden Auslastung in den ersten vier Monaten und damit zu einem Verlust geführt. Der operative Gewinn auf Stufe Ebit belief sich auf -0,6 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 0,1 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Reinergebnis war mit -1,0 Millionen wie im Vorjahr (-0,2 Millionen) negativ. Im negativen operativen Ergebnis spiegle sich der schwache Auftragseingang des zweiten Semesters wieder.

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Positive Ausgangslage

Während das zweite Semester des Vorjahres noch von einer «sehr zurückhaltenden Investitionstätigkeit» geprägt gewesen sei, habe das Marktumfeld im ersten Halbjahr aber an Dynamik gewonnen.

Die Ausgangslage sei nach wie vor positiv zu beurteilen, heisst es denn auch weiter. Der Bestellungseingang im ersten Semester habe sich erwartungsgemäss entwickelt, so dass an beiden Standorten in Schlieren und Münster im zweiten Halbjahr eine gute Auslastung gewährleistet sei.

Für das Gesamtjahr 2014 bestätigt Schlatter denn auch die im März geäusserte Erwartung, dass ein positives Ergebnis erwartet werden könne. Weitere Kapazitätsanpassungen seien nicht geplant.

(awp/dbe/ama)