Schlatter, Anlagenbauer für die Bereiche Widerstandsschweissen und Drahtweben, hat im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatzrückgang um knapp 2 Prozent auf 115,5 Millionen Franken verzeichnet. Der Auftragseingang ging um knapp 20 Prozent auf 104,6 Millionen deutlicher zurück.

Der Geschäftsverlauf sei von der Schuldenkrise in Europa, dem starken Schweizer Franken und insbesondere im Produktbereich Draht von Überkapazitäten im Markt geprägt gewesen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Der Auftragsbestand lag per Ende 2012 noch bei 40 Millionen Franken oder rund 30 Prozent unter dem Stand von Ende Juni.

Im grösseren Bereich Schweissen fiel der Umsatz um 21 Prozent auf 70,4 Millionen Franken und der Auftragseingang um 28 Prozent auf 68,5 Millionen. Der Bereich Weben zogen die Verkäufe dagegen um gut 60 Prozent auf 45,1 Millionen an und die Bestellungen um 2 Prozent auf 36,1 Millionen.

Einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 macht Schlatter nicht. Die detaillierten Zahlen und die Aussichten für 2013 gibt die Gruppe am 14. März bekannt.

Weiter gibt das Unternehmen den Abgang des Leiters Operations, Peter Möller, bekannt. Er werde die Gruppe im ersten Halbjahr 2013 verlassen, da er sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen wolle.

(chb/awp)