Das Nettoergebnis der Société Générale Schweiz sank um knapp 19 Prozent auf 33,1 Millionen Franken. Belastet wurde das Ergebnis durch Kosten in der Höhe von 178,6 Millionen Franken im Zusammenhang mit der Expansionsstrategie des Geschäftsbereichs, wie Société Générale Private Banking (Suisse) am Montag mitteilte. Unter anderem habe das Institut seine Präsenz auf den Rohstoffmärkten ausgebaut.

Der Zins- und Provisionsüberschuss lag mit 232,2 Millionen Franken leicht unter dem Vorjahreswert. Dagegen stieg der verwaltete Anlagebestand um 4 Prozent auf 25,9 Milliarden Franken. Die Nettomittelzuflüsse in der Höhe von 1,5 Milliarden Franken kompensierten laut Communiqué die negativen Effekte des starken Frankens und der negativen Börsenentwicklung.

Im vergangenen Jahr erhöhte die Bank ihr Eigenkapital von 639 Millionen auf 727 Millionen Franken. Damit sei die Solidität und das gesunde Wachstumspotenzial der Bank weiterhin gesichert, hiess es in der Mitteilung.

(chb/aho/sda)

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