Trotz der Explosion auf der "Deepwater Horizon", bei der elf Menschen getötet wurden und die zur schwersten Ölpest in der Geschichte der USA führte: Das Zuger Unternehmen Transocean zog vor wenigen Tagen eine positive Sicherheitsbilanz für 2010 und beschloss deshalb Sondervergütungen für ihre Chefs.

Wie Firmenchef Steven Newman am Dienstag mitteilte, wollen er und vier weitere Mitglieder der Geschäftsführung von Transocean ihre Bonuszahlungen in Höhe von insgesamt über 250'000 Dollar an einen Fonds für die Opfer der Explosion spenden.

Nach der Explosion der "Deepwater Horizon" am 20. April vergangenen Jahres waren rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer geströmt. Die Bohrinsel war von Transocean im Auftrag von BP betrieben worden.

(rcv/cms/awp)