Das Handelsgeschäft mit Anleihen und Aktien dürfte im laufenden Quartal binnen Jahresfrist um rund 20 Prozent einbrechen. Das schätzt JP Morgan. Diese Prognose basiere auf dem bisherigen Verlauf, der ein anhaltend schwieriges Umfeld und eine abnehmende Kundenaktivität widerspiegele. Bereits im ersten Quartal hatte vor allem ein schwaches Investmentbanking den Gewinn um ein Fünftel gedrückt. Auch bei den meisten anderen US-Grossbanken aber auch der Deutschen Bank oder Credit Suisse lief dieses Geschäft zuletzt nicht rund.

Viele Anleihe-Investoren halten sich schon seit einiger Zeit zurück, weil sie unsicher sind über den weiteren Kurs der US-Notenbank Federal Reserve. Diese hatte den Markt lange Zeit mit Käufen gestützt und die Zinsen auf einem Rekordtief gehalten. In Europa kommt noch die grosse Frage hinzu, ob die Schuldenkrise wirklich schon überwunden ist. Außerdem hat die strengere Regulierung viele Geschäfte teurer gemacht.

Gewinn der CS sank um ein Drittel

Die CS hatte am 16. April einen Gewinnrückgang um einen Drittel im ersten Quartal ausgewiesen. DIe UBS präsentiert ihre Resultate am Dienstag.

(reuters/se)