Ursprünglich wollte der nach wie vor amtierende Dayli-CEO Rudolf Haberleitner in diesem Jahr mit 100 Shops in die Schweiz expandieren und die Dayli Schweiz AG bis Ende Juni gründen. Dem Unternehmen fehlte jedoch das Geld dazu.

Nun soll Martin Zieger, Verwaltungsratsmitglied der Gaydoul-Gruppe sowie Kader bei Fogal und Navyboot, als neuer Eigentümer die Nahversorgerkette vor der Pleite retten. Ziegler und Haberleitner verhandeln derzeit an allen Fronten: Vergangenen Freitag war Haberleitner zu Gesprächen mit Privatinvestoren in Basel.

Trotz einem eröffneten Insolvenzverfahren hält Haberleitner die Expansionspläne für realistisch. «In der Schweiz starten wir sicher, daran besteht kein Zweifel.» Statt wie bisher 2013 soll es nun 2014 werden. «Es wurden mir bereits 80 Standorte angeboten», sagt Haberleitner.

Er befinde sich dazu mit namhaften Schweizer Detailhändlern in Gesprächen. Bis 2016 will er hierzulande 500 Standorte mit einem Umsatz von 240 Millionen Franken etablieren.

Dayli ist seit Ende Juli 2012 die Nachfolgerin von Schlecker Österreich, einer 100-prozentigen Tochter des insolventen deutschen Schlecker-Konzerns.

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