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Schlichtungsverfahren bei Merck Serono gescheitert

Streikende Mitarbeiter: «Mickriges Angebot» der Firmenleitung. (Bild: Keystone)

Kein Erfolg im Schlichtungsverfahren: Die Angestellten waren vom Angebot der Firmenleitung enttäuscht.

Veröffentlicht am 18.07.2012

Das Schlichtungsverfahren bei Merck Serono ist gescheitert. Wie die Gewerkschaft Unia und das Unternehmen mitteilten, brachte das von der Genfer Regierung beantragte Verfahren vor der Kammer für kollektive Arbeitsverhältnisse (CRCT) keinen Erfolg.

Die Angestellten des von der Schliessung betroffenen Genfer Werkes hätten daraufhin mit überwältigendem Mehr beschlossen, das «mickrige Angebot» der Firmenleitung abzulehnen, schrieb die Unia. Der deutsche Pharmakonzern habe den Sozialplan lediglich um 4 Prozent aufbessern wollen und verhalte sich unnachgiebig.

Merck Serono erklärte, das Unternehmen bedauere das Scheitern des Schlichtungsverfahrens, hätten doch die meisten Betroffenen von Aufbesserungen profitiert. Nun werde es individuelle Gespräche zur Klärung der Situation geben.

Die Schlichtungsgespräche drehten sich um den Sozialplan, nicht aber um die angekündigte Entlassung von 500 Angestellten und die Verlagerung von 750 weiteren Stellen ins Ausland. Daran hält Merck fest.

(laf/muv/sda)

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