Der Stahlkonzern Schmolz + Bickenbach (Aktie) mit Sitz in Emmenbrücke  hat im ersten Halbjahr 2011 deutlich zugelegt: Der Konzerngewinn stieg von 4,4 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf auf 69,8 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs von rund 1,47 Milliarden auf knapp 2,1 Milliarden Euro.

Damit nähert sich Schmolz + Bickenbach wieder den Umsatzzahlen von vor der Wirtschaftskrise. Im Gesamtjahr 2008 hatte der Stahlkonzern einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro eingefahren.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) verdoppelte sich gemäss Mitteilung auf knapp 200 Millionen Euro. Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdreifachte sich gegenüber den ersten sechs Monaten 2010 beinahe auf 142,9 Millionen Euro.

Die Nachfrage aus allen Marktsegmenten habe sich wie schon 2010 schrittweise erhöht, was zu hohen Bestellungseingängen, Auftragsbeständen und Produktionsmengen geführt habe, teilte Schmolz + Bickenbach mit. Vor allem die Automobil- und Autozulieferindustrie habe auf Hochtouren produziert.

Zudem hätten sich die in den Vorjahren eingeleiteten Massnahmen zur Effizienzsteigerung positiv ausgewirkt. 2008 und 2009 musste der Konzern Kostenoptimierungen einleiten, nachdem er 2009 wegen der Wirtschaftskrise einen Rekordverlust von 276 Millionen Euro eingefahren hatte.

(rcv/tno/sda)

Schmolz+Bickenbach Aktie

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