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Machtkampf
Schmolz + Bickenbach: Vekselberg-Taktik geht auf

Viktor Vekselberg: Nur 0,22 Prozent der ausstehenden S+B-Aktien wurden ihm angedient. (Bild: Keystone)

Das mickrige Kaufangebot des russischen Investors stiess auch in der Nachfrist erwartungsgemäss auf wenig Gegenliebe. Noch diesen Monat kommt es beim Stahlkonzern zum Showdown.

Veröffentlicht am 16.09.2013

Die Aktionäre der Schmolz + Bickenbach AG (S+B AG) hielten sich beim Kaufangebot von Venetos beziehungsweise der russischen Investmentgesellschaft Renova von Viktor Vekselberg auch in der Nachfrist zurück.

Bis zum Ablauf dieser Frist am vergangenen Freitag wurden Venetos unter dem Kaufangebot insgesamt 262'143 S+B-Aktien angedient, wie die UBS mitteilte. Dies entspreche 0,22 Prozent aller per 12. Juli 2013 kotierten S+B-Aktien bzw. 0,37 Prozent der 70'328'153 S+B-Aktien, auf die sich das Angebot bezieht.

40,68 Prozent bei Vekselberg & Co.

Am Ende der Nachfrist beträgt die Beteiligung von Venetos und der mit Venetos in gemeinsamer Absprache handelnden Personen insgesamt 48'058'990 S+B-Aktien, entsprechend 40,68 Prozent aller per 12. Juli 2013 kotierten S+B-Aktien (respektive 40,68 Prozent der Stimmrechte und des Aktienkapitals der S+B AG).

Das vorliegende Endergebnis ist provisorisch, das definitive Endergebnis wird am 19. September 2013 in den Printmedien veröffentlicht.

Die Aktien der S+B AG schlossen am Freitag auf 3.28 Franken bei einem Nennwert von 3.50 Franken. Der Angebotspreis von Venetos beträgt je Aktie 2.85 Franken netto.

Innerhalb der ordentlichen Angebotsfrist vom 29. Juli bis am 26. August 2013 wurden 0,18 Prozent der kotierten Aktien angedient.

(sda/vst/jev)

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