Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach senkt wegen eingetrübter Aussichten seine Prognosen für das Gesamtjahr. Die Ergebnisaussichten für das zweite Halbjahr 2015 trübten sich weiter ein, heisst es in einer Mitteilung. Daher werden die Schätzungen für den Ebitda auf eine Spanne von 160 Millionen bis 180 Millionen Franken von zuvor 190 Millionen bis 230 Millionen Franken gesenkt.

Vor allem wegen einer schwächeren Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie seien die Auftragseingänge, die Absatzmenge sowie die Umsatzerlöse rückläufig, führt der Stahlhersteller weiter aus. Durch die gesunkenen Rohmaterialpreise sei es zu Bestandsabwertungen gekommen, die wiederum das Ergebnis belasteten. Hier wird auf die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft verwiesen. Dies habe die Rohstoffpreise stärker als erwartet unter Druck gesetzt.

«Weitere Massnahmen»

Um den widrigen Marktentwicklungen zu begegnen, wurden zusätzlich zu dem bereits bestehenden Ergebnisverbesserungsprogramm noch «weitere Massnahmen identifiziert und aktuell implementiert». Über deren Wirksamkeit und Ebitda-Effekte werde man zu gegebener Zeit informieren. Der nächste Termin für die reguläre Finanzberichterstattung ist der 12. November, zur Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate.

(awp/dbe/ama)

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