Der hoch verschuldete Spezialstahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat die Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken abgeschlossen und dabei Anpassungen der Kreditvereinbarungen erreicht. Den beantragten Anpassungen hätten alle kreditgebenden Banken zugestimmt, teilte Schmolz+Bickenbach am Donnerstagabend mit. Diese Vereinbarungen umfassen Finanzierungslinien mit einem Gesamtvolumen von rund 930 Millionen Euro mit festen Laufzeiten bis März respektive April 2015.

Die Bedingungen der Kreditverträge seien auf der Basis der aktuellen Marktverhältnisse sowie der erwarteten Geschäftsentwicklung neu festgelegt worden, heisst es weiter. Neben der Anpassung der Financial Covenants und der Kreditmargen seien kapitalstärkende Massnahmen vorgesehen.

Der Verwaltungsrat prüft nun mit dem Ziel der Stärkung der Kapitalbasis und der Verbesserung der Bilanzstruktur derzeit verschiedene Optionen. Dazu gehören namentlich Eigenkapitalmassnahmen sowie andere geeignete Massnahmen zur nachhaltigen Reduzierung des Verschuldungsgrades. Über die getroffenen Entscheidungen werde man zum gegebenen Zeitpunkt informieren.