Der Schweizer Spezialstahlkonzern Schmolz+Bickenbach nähert sich einem Insider zufolge dem Verkauf von umfangreichen Vertriebsaktivitäten in Deutschland, Österreich und den Benelux-Ländern.

Das Unternehmen habe exklusive Gespräche mit der französischen Jacquet Metal Service aufgenommen, sagte der Insider am Wochenende.

Weniger als 100 Millionen Euro

Der Vertragsabschluss werde wahrscheinlich noch in diesem Monat stattfinden. Es gehe um einen Kaufpreis von weniger als 100 Millionen Euro für Unternehmensteile mit etwa 1000 Beschäftigten und Umsätzen von rund 600 Millionen Euro.

Von den Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Auch die Investmentbanken Rothschild als Berater von Jacquet und Lazard als Berater von Schmolz+Bickenbach wollten sich nicht äussern.

(reuters/gku)