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Stahlkocher
Schmolz+Bickenbach weiter in Verlustzone

Standort Emmenbrücke: Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent zurück. (Bild: Keystone)

Nach den Wirren um die Besitzverhältnisse konnten sich die Verantwortlichen auf die Geschäfte konzentrieren. Doch niedrigere Rohmaterialpreise drückten auf den Umsatz des Stahlkonzerns.

Veröffentlicht am 20.11.2013

Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat im dritten Quartal dieses Jahres weiter Verluste geschrieben. Unter dem Strich resultierte ein Minus von 25,6 Millionen Euro. Operativ schaffte es das Unternehmen hingegen wieder in die schwarze Zahlen: Der Betriebsgewinn (Ebit) erhöhte sich auf 3,5 Millioen Euro.

Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent auf 784,2 Millionen Euro zurück, wie Schmolz+Bickenbach mitteilte. Der Industriekonzern erklärt diesen Einbruch unter anderem mit niedrigeren Rohmaterialpreisen, die über Schrott- und Legierungszuschläge an die Kunden weitergegeben wurden.

Die eingeleiteten Restrukturierungs- und Kosteneinsparungsprogramme würden weiterhin konsequent umgesetzt, schreibt das Unternehmen, das in der Vergangenheit mit argen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen Umsatz, der 6 bis 8 Prozent tiefer liegt als im Vorjahr. Mit den vorgelegten Zahlen hat Schmolz+Bickenbach die Erwartungen von Marktbeobachtern weitgehend erfüllt.

(sda/tke/vst)

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