Neureiche Chinesen und Rap-Celebrities stehen drauf, Anleger auch: Die Aktie der US-Juwelierkette Tiffany & Co. ist seit Jahresbeginn um fast neun Prozent gestiegen. Am Mittwoch ging der Höhenflug weiter, nachdem das Unternehmen die Wall-Street-Erwartungen mit seinem Finanzbericht übertreffen konnte.

Weltweit steigerte Tiffany's den Umsatz mit Diamanten, Brillanten und sonstigem Edelschmuck im zweiten Geschäftsquartal um 7 Prozent auf 993 Millionen US-Dollar. Der Netto-Gewinn kletterte im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 124 Millionen Dollar. Der Edeljuwelier hob den Ausblick für das Geschäftsjahr nach den guten Zahlen an.

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«Bling Bling»-Trend in den USA

CEO Michael Kowalski, der seinen Posten im nächsten Jahr abgibt, freute sich über steigende Gewinnmargen und die Eröffnung neuer Filialen unter anderem in Europa und Russland. Tiffany's profitierte zuletzt vor allem von stark anziehender Nachfrage in China und Australien. Aber auch der ungebrochene «Bling Bling»-Trend in Amerika spült weiter Geld in die Kassen. So behängen sich beispielsweise viele Rap- und Popstars gerne mit Juwelen.

«I need to go to Tiffany's», rappte Nicki Minaj 2009. Parallel zum steilen Aufstieg der Künstlerin, die am Sonntagabend den meistbeachteten Auftritt bei den MTV Video Music Awards ablieferte, hat sich der Aktienkurs von Tiffany's seitdem fast verfünffacht./

(awp/dbe)