Den Abflügen wurde der Vorrang eingeräumt. Landungen waren ab 10.15 Uhr ebenfalls möglich - laut Pressesprecher Bertrand Stämpfli eine Stunde früher als zunächst vorgesehen. Diese Strategie erlaubte es, das Rollfeld zu leeren, um den Schnee zu räumen.

Der Flugbetrieb war zunächst mit einer Stunde Verspätung um 7 Uhr freigegeben worden. Die Pisten mussten wegen des Schneetreibens um 7.30 Uhr wieder geschlossen werden. In der kurzen Zeitspanne konnten nur wenige Maschinen starten.

Auf dem Rollfeld waren Schneeflüge unterwegs. Eine Piste zu räumen dauert rund eine Viertelstunde, wie der Sprecher sagte. Sobald die Pflüge am Ende ankamen, war der Rest wieder schneebedeckt. Die Flughafen Genf hofft auf die Tageshälfte hin wieder eine Rückkehr zum Normalbetrieb.

Starke Schneefälle in der Westschweiz

Verschiedene meteorologische Institute haben der Schweiz für Montag 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee vorausgesagt. Besonders stark betroffen seien die Regionen Genfersee und Jura in der Nacht auf Dienstag.

Zwischen Genf und Lausanne sowie am Fuss des Waadtländer Jura lagen zwischen 10 und 15 Zentimeter Schnee. Zwischen Lausanne und Yverdon fielen rund fünf bis zehn Zentimeter, wie Meteonews mitteilte.

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Auch Autoverlad Furka wieder in Betrieb

Die heftigen Schneefälle hatten auch in der Innerschweiz zu Verkehrsbehinderungen geführt. Wegen Lawinengefahr war zwischenzeitlich die Strasse Hospental-Realp gesperrt.

Der Autoverlad an der Furka war deshalb am Montagmorgen unterbrochen. Ab 10.35 Uhr verkehrten die ersten Züge zwischen Realp UR und Oberwald VS wieder.

(chb/aho/sda)